Chindegarte - Chindergarte - Kindergarten - KIGA - Chindsgi Züriweg 2 in Rümlang, Schweiz
Der Kindergarten ist ein Ort der Begegnungen, wo Kinder im
Alter zwischen 4 und 7 Jahren (gemäss Stichdatum) spielend Lernen und lernend
Spielen. Damit die Kinder auf die Schule und das Leben bestmöglich vorbereitet
sind, werden sie in allen Bereichen gefördert:
Computer - spielen - basteln - zeichnen - Ferienplan - Ferien
Ein Kindergartentag
Die
Kinder trudeln ab 8.20 Uhr im Kindergarten ein. Um 8.40 Uhr müssen alle anwesend
sein. Bis dann bleibt Zeit, draussen zu spielen, sich umzuziehen, erste
Gespräche zu führen oder im Stübli ein Wartespiel zu machen.
Wenn
alle eingetroffen und bereit sind, singen wir gemeinsam ein Begrüssungslied und
wenn jemand krank ist, singen wir für dieses Kind ein Sonnenlied, damit es bald
wieder gesund wird.
Nun
sind alle gesammelt und es ist Zeit für die Lektion (mögliche Lektionsarten
siehe Anhang). Danach führen die Kinder ihre Ämtli aus: die Znünitäschli werden
verteilt, Komposteimer und Schnitzzeug bereitgestellt. Nachdem wir ein Znünilied
gesungen und uns einen guten Appetit gewünscht haben, essen wir gemütlich Znüni.
Wer will, kann seinen Znüni schnitzen oder zuschneiden lassen, der Fantasie sind
dabei fast keine Grenzen gesetzt.
Wer
seinen Platz aufgeräumt und das Znünitäschli versorgt hat, wählt einen
Freispielplatz aus (z.B. Bauklötze, Lego, Gemeinschafts- und Lernspiele,
Puppenecke, Bücherecke, Zeichnen, Puppenstube, Eisenbahn, Autos, draussen
spielen, Themaecke…). Bevor die Stüblichefen ebenfalls spielen können, führen
sie noch ihr Ämtli aus und putzen das Stübli. Nach dem Spielen gehört natürlich
auch das aufräumen dazu, da dies nicht immer gleich gut klappt, gibt es zwei
Äufräumechefen. Nochmals im Stübli zurück, bleibt noch kurz Zeit, den Morgen zu
besprechen, etwas aus der Lektion aufzugreifen oder die Kinder über weitere
Vorhaben zu informieren. Um 11 Uhr singen wir das Abschiedslied, wer keinen
Kleingruppenunterricht hat, geht sich umziehen.
Kleingruppenunterricht
Jedes Kind bleibt ab den Herbstferien einmal pro Woche länger im Kindergarten
(bis 11.50 Uhr). Die Kindergartenlehrerin teilt vor den Herbstferien mit, welche
Kinder in welcher Gruppe sind. Die Arbeit in der kleinen Gruppe bietet die
Möglichkeit, noch individueller und gezielter auf die einzelnen Kinder
einzugehen und sie entsprechend zu fördern. Für die Kinder und die
Kindergartenlehrerin eine intensive aber friedliche Zeit. Auch beim Umziehen
geht es viel ruhiger zu und her, für die Kinder die Chance, auch mal etwas
erzählen zu können, ohne dass dauernd andere dreinschwatzen. Der
Kleingruppenunterricht ist für die Kinder das Highlight des Kindergartenalltags:
„Wer darf heute länger bleiben…“
Am
Nachmittag ist der Kindergarten ab 13.30 Uhr geöffnet, um 13.50 Uhr müssen alle
anwesend sein. Die Sonnenkinder (Grosse) haben zwei Nachmittage Kindergarten,
die Sternenkinder (Kleine) einen Nachmittag. Um 15.30 Uhr ist der Kindergarten
aus. Der Nachmittag ist ebenfalls in Lektion und Freispiel unterteilt.
Am
Morgen wie auch am Nachmittag ist es möglich, dass die Reihenfolge von Lektion
und Freispiel abgetauscht werden. Zudem bestätigt die Ausnahme im Kindergarten
die Regel: es gibt immer wieder Sonderprogramme oder Reihenuntersuche, welche den Kindergartenalltag beeinflussen.
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Eine Auswahl an möglichen
Lektionsarten:
Spielzeug- oder
Materialeinführung, Singen, Musizieren, Bewegungsspiele, Turnen, Rhythmik,
Verse/ Lieder/ Spiele lernen, Bilderbuch oder Geschichten erzählen,
Sachlektion, Werkstattunterricht, Kleingruppenunterricht, Gemeinschaftsarbeit,
Sinneslektion, Gespräche/ Philosophieren, Wandtafelzeichnung, Arbeitsblätter,
Experimentieren, Basteln, Spaziergang, naturkundliche Betrachtung, Zeichnen,
Rollenspiele, Feste, Exkursionen…)
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